Lesetipp: Moos als Feinstaubfilter

Hightech trifft Natur, so könnte man die Idee von Green City Solutions nennen, vertikale Gärten sowohl als Feinstaubfilter als auch als Werbefläche zu benutzen.

http://greencitysolutions.de/

Vermutlich bin ich zu altmodisch, um den Werbewert der Q-Codes aus Pflanzen beurteilen zu können, mir fehlt dazu selbst das Smartphone, um solche Codes lesen zu können. Aber wenn es Firmen dazu bringt, Geld in die grünen Wände zu investieren, damit dort Pflanzen zur Darstellung von Q-Codes  wachsen können, dann, um so besser. Damit sind zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, die Frage nach der Finanzierung, und das Ergebnis, bessere Luft für alle.

Faszinierend finde ich die Tatsache, dass eine dieser Wände eine Filterwirkung haben soll wie etwa 275 Bäume. D.h. für feinstaubgeplagte Städte sind diese Wände wesentlich interessanter als normale Alleen mit Bäumen.

Aufmerksam auf die Idee bin ich durch dieses Interview geworden – hier werden auch noch ein paar weitere Details angesprochen:

http://www.heise.de/tr/artikel/Durch-die-Blume-3165151.html

Im Moment scheint das Unternehmen noch ganz am Anfang zu stehen, aber es ist eine spannende Idee. Und wenn es nicht in dieser Form kommt, bin ich dennoch zuversichtlich dass vertikale Gärten gerade in den Städten wichtig werden, vielleicht sogar in doppelter Funktion, als Luftfilter und auch als Lieferant für Obst und Gemüse. Das Moos, das die beste Filterwirkung hat, müsste sich relativ problemlos mit größeren Pflanzen kombinieren lassen, da keine direkte Konkurrenz besteht, das Moos bedeckt das Substrat, die Pflanzen strecken sich in den Luftraum.