März, Frühjahrsbeginn und erste Aussaat

Ich habe in der letzten Zeit wenig geschrieben, weil ich zum einen wieder mal in der Wohnung am renovieren war, und zum anderen recht viel Zeit mit einem Projekt am Computer verbracht habe.

Aber man merkt es, dass es langsam Frühjahr wird, und die Zeit kommt, die Pflanzen vorzuziehen. Mit den Paprika hatte ich ja schon im Januar angefangen, mit dem Ergebnis, dass einige davon schon 20cm hoch sind, und ich mir ernsthaft Sorgen mache, wie ich allen Pflanzen einen Fensterplatz verschaffen kann, bis es Mitte Mai dann ans Auspflanzen geht.

Ich habe jetzt schon an fast allen Fenstern Regale, um die Pflanzen zweistöckig stellen zu können. In den nächsten Wochen werden noch Tomaten dazu kommen, Basilikum und einige Blumen, vielleicht auch noch mehr Kräuter. Sechs Tomaten habe ich gestern gesät, je zwei pro Sorte. Zwei kommen noch, aber ich bin noch unsicher welche Sorte ich säen will.

Ich frage mich, ob ich die Löwenmaul-Setzlinge schön früher ins Freie setzen kann, etablierte Pflanzen ertragen auch etwas Frost, aber ich fürchte die Setzlinge, die bislang in der Wohnung aufgewachsen sind kommen mit frostkalten Nächten nicht zurecht.

Schneeglöcken, Winterlinge, Krokusse und einige Primeln blühen breits, aber ich warte noch auf die Blumenzwiebeln, die ich letzten herbst gesteckt habe. Von einigen zeigen sich grüne Spitzen, von anderen noch gar nichts. Dafür zeigt sich der Knoblauch bereits.

Es geht los mit neuen Pflanzen für 2015

Es ist zwar noch Winter, aber die Tage werden wieder länger und ich habe mit der Anzucht der ersten Pflanzen für 2015 begonnen.

Einige Paprika waren die ersten, die wachsen erfahrungsgemäß sehr langsam, und das Licht am Fenster müsste bereits ausreichen, damit sie sich ordentlich entwickeln können. Drei Chili wachsen auch, aber die werden eher Zier- als Nutzpflanzen, da für mich die Chilis zu scharf sind. Die Schoten werde ich verschenken, wenn sie reif sind, denke ich. Einen Abnehmer habe ich schon 🙂

Von den 4 Paprika, die ich überwintern will, leben noch 3. Einer ist aus unbekannten Gründen eingegangen, ich vermute Schädlinge im Boden, da ich bei der Obduktion einige Maden im Boden gefunden habe, allerdings kleiner als die echten Engerlinge.  Die anderen drei Leben noch, aber der Mangel an Licht macht ihnen zu schaffen. Die Blattlausplage habe ich jetzt hoffentlich im Griff, mit einer neuen Öl-in-Sodawasser Emulsion. Das Soda macht wohl den Unterschied.

Testweise hatte ich in der Lichtkammer auch Löwenmäulchen gesät, aber die mögen das Kunstlicht nicht besonders. Die hälfte davon steht jetzt am Fenster, die andere weiterhin in der Lichtkammer. Bei einer Höhe von etwa 12-15 cm habe ich sie auf je 2 Blattpaare zurückgeschnitten, um Verzweigungen zu erzwingen, und die meisten wachsen jetzt mit 2 oder 4 Trieben. Ich hoffe, die Pflänzchen werden kräftig genug, damit ich sie später ins Freiland setzen kann, Löwenmäulchen sind für Zimmerklima wohl nicht so geeignet.

Ähnlich geht es dem Thymian. 5 zarte Pflänzchen, auch in der Lichtkammer, aber ich beobachte den Abstand zwischen den Blättern misstrauisch, und glaube, auch für den Thymian reicht das Licht nicht aus. Nun, es war ein Experiment, und weitere werden folgen – manche Pflanzen mögen das Kunstlicht und andere nicht, und ich habe bislang auch in den Gartenforen niemand gefunden, der mit Erfahrungswerten hätte helfen können. Im Moment hoffe ich auch auf kommende, bessere LED Leuchten, die noch mehr Licht bei gleichem Stromverbrauch liefern, dann könnte ich in der Lichtkammer wohl noch mehr oder Lichthungrigere Pflanzen wachsen lassen.

Als nächstes in der Anzucht sind ein paar Hornveilchen und Steinkraut, es soll ja auch etwas blühen im Garten 🙂 Einen Steingarten würde ich gerne anlegen, aber meine Steinsammlung wurde mit dem elterlichen Garten zusammen verkauft, und ich muss erst mal sehen, wieder einige Steine zusammen zu bekommen.

Die anderen Pflanzen und Blumen werden so nach und nach dazu kommen, ich fürchte im April und Mai wird es wieder sehr eng an den Fenstern. Um etwas Platz zu bekommen, habe ich eines meiner Usambara-Veilchen den Nachbarn von oben geschenkt. Sie haben sich gefreut, somit war das zweimal gut, etwas Platzt für neue Pflanzen bekommen und eine Freude gemacht 🙂

Die Gurken und der Schneckenfraß

Über das Jahr hat die Schneckenplage immer mehr zugenommen. Wurden im April noch kaum Sämlinge gefressen, ist es im Mai und Juni zunehmend schlimmer geworden.

Da die ersten Gurken den Wechsel vom Fensterbrett ins Freiland nicht überstanden hatten, hatte ich versucht Gurken direkt im Freiland zu säen. Allerdings sind fast alle gefressen worden. Von ca. 40 gesäten Gurken haben genau 2 überlebt, und nur eine hat getragen. Die Gurken und der Schneckenfraß weiterlesen

April, kurz vor Beginn der Freilandsaison

Das Wetter war im April teilweise schon sehr verlockend, aber es ist bei uns riskant frostempfindliche Pflanzen vor Mitte Mai ins Freie zu pflanzen. Bis Mitte Mai kann es immer noch zu empfindlich kalten Frostnächten kommen. April, kurz vor Beginn der Freilandsaison weiterlesen